Neu erschienen:

Martin Luthers Kleiner Katechismus gestaltet von Kurt Wolff in einer bibliophilen Ausgabe. Die ursprüngliche Ausgabe vor genau 70 Jahren war eines der  ersten veröffentlichten Bücher des Verlages Vandenhoeck & Ruprecht nach dem 2. Weltkrieg. Nun erscheint ein Reprint genau zum Reformations-Jubiläum und eignet sich im kommenden Jahr als besonderes Geschenk zu Konfirmationen und andere Gelegenheiten.

Näheres können Sie diesem Flyer entnehmen (PDF, 300 kB).

Der Schriftgrafiker, Autor und Prädikant, Kurt Wolff, der 50 Jahre lang die Kaiserswerther Paramentik mit seinen Entwürfen prägte und damit vielen Kirchen im Rheinland und darüber hinaus eine besonderes Gesicht gab, hatte ihn 1947 gestaltet.

88 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-57050-0
Vandenhoeck & Ruprecht

 

Es ist eine lange und gute Tradition, Bücher über die Geschichte der Frauendiakonie im Allgemeinen und zur Geschichte der Kaiserswerther Diakonissenanstalt, heute Kaiserswerther Diakonie, im Besonderen zu veröffentlichen. Wir haben Ihnen hier eine Liste der grundlegenden Literatur zusammengestellt.

 

Veröffentlichungen zu Theodor Fliedner und der Kaiserswerther Diakonie (Auswahl, Stand 2013)

Manche von diesen Büchern können noch über die Fliedner-Kulturstiftung erworben werden. Sprechen Sie uns an!

Georg Fliedner, Theodor Fliedner. Durch Gottes Gnade Erneuerer des apostolischen Diakonissenamtes in der evangelischen Kirche. Sein Leben und Wirken, 3 Bände, Kaiserswerth 1908-1912

Martin Gerhardt, Theodor Fliedner, Ein Lebensbild, 2 Bände, Kaiserswerth 1933-1937, 452 und 912 S.

Diakonissenbuch, 4. Auflage, herausgegeben vom Kaiserswerther Verband Deutscher Diakonissen-Mutterhäuser, Düsseldorf-Kaiserswerth 1935, 484 S.

Julius Disselhoff, Aus den Pastoral-Briefen an meine lieben Diakonissen von Julius Disselhoff, Ausgabe in einem Bande, Düsseldorf 1936

Hermann Schauer, Frauen entdecken ihren Auftrag. Weibliche Diakonie im Wandels eines Jahrhunderts, Göttingen 1960

Anna Sticker, Friederike Fliedner und die Anfänge der Frauendiakonie. Ein Quellenbuch, Neukirchen- Vluyn 1961, 403 S.

Theodor Fliedner, Das Amt der Diakonisse - Biblische Begründung, Kaiserswerth o.J., 16 S.

DIAKONIA. Von Utrecht bis Bethel 1946-1975 , mit einem Beitrag von Anna Ebert und Mary An­drews sowie einem Vorwort von Betsy K. Ewing [deutsch und englisch], hg. i.A. des Ökume­ni­schen Bundes von Diakonissengemein­schaf­ten zur DIAKONIA-Tagung in Bethel 1975, Breklum 1975, 153 S.

Ruth Felgentreff, Profil eines Verbandes, Bonn 1991, 208 S.

Kurt Wolff, Leben bist du. Die Psalmen persönlich genommen. 150 „einseitige“ Texte, Neukirchen-Vluyn 1996


„Ringel, Ringel, Reihe, der Kinder sind dreie ...“ und andere Kinderspiele. Eine Auswahl aus Theodor Fliedners Liederbuch für Kleinkinder-Schulen, Düsseldorf 1998, 43 S.

Diakoniewerk KaiserswerthRuth Felgentreff, Das Diakoniewerk Kaiserswerth 1836-1998, Kaiserswerth 1998, 227 S.


Diakonie – Herausforderung und Antwort. „Siehe, Ich Mache Alles Neu“ – Diakonia – World Federation of Diaconal Associations and Diaconal Communities, 1998, 100 S.

Kaiserswerther Diakonie, Hg., Ökonomie der Hoffnung - Impulse zum 200. Geburtstag von Theodor und Friederike Fliedner, Kaiserswerth 2001, 208 S.

Ruthild Brakemeier, Die Mutterhausdiakonie und ihr Weg in die Zukunft, Kassel 2002, 24.


Ruth Felgentreff, ...ist verpflichtet, den Judenstern zu tragen. Eine Dokumentation über die Diakonissen Johanne und Erna Aufricht. Kaisers­werth. Theresienstadt. Auschwitz, hg. i.A. der Schwe­stern­schaft des Diakonis­senmutterhauses Kaiserswerth, Wup­pertal 1973, 52 S. (3. Auflage 2003)


Ute Gause / Cordula Lissner, Hg., Kosmos Diakonissenmutterhaus - Geschichte und Gedächtnis einer protestantischen Frauengemeinschaft, Leipzig 2005, 253 S.


Silke Köser, Denn eine Diakonisse darf kein Alltagsmensch sein. Kollektive Identitäten Kaiserswerther Diakonissen 1836-1914, Leipzig 2006, 573 S.


In guten Händen. Menschen in der Kaiserswerther Diakonie, hg. von der Kaiserswerther Diakonie, Düsseldorf 2005, 88 S.


Norbert Friedrich / Christine-Ruth Müller / Martin Wolff (Hg. im Auftrag des Kaiserswerther Verbandes), Diakonie pragmatisch. Der Kaiserswerther Verband und Theodor Fliedner, Neukirchen-Vluyn 2007, 101 S.


Hausgeschichten. Die Kaiserswerther Diakonie und ihre historischen Gebäude, Kaiserswerth 2007


Uwe Kaminsky, Innere Mission im Ausland. Der Aufbau religiöser und sozialer Infrastruktur am Beispiel der Kaiserswerther Diakonie (1851–1975), Stuttgart 2010, 278 S.


Norbert Friedrich (Uwe Kaminsky / Roland Löffler, Hg.), The Social Dimension of Christian Missions in the Middle East : Historical Studies of the 19th and 20th Centuries, Stuttgart 2010


Der KaiserswertherNorbert Friedrich, Der Kaiserswerther. Wie Theodor Fliedner Frauen einen Beruf gab. Berlin 2010, 210 S.


Norbert Friedrich / Martin Wolff, Hg., Diakonie in Gemeinschaft, Perspektiven gelingender Mutterhaus-Diakonie, Neukirchen 2011, 318 Seiten.


Annett Büttner, Konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert, Stuttgart 2013

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Unser aktuelles Spendenprojekt

Der Leitspruch Theodor Fliedners „Vergesst den Menschen nicht“ hat die Arbeit vieler Generationen von Diakonissen bestimmt. Die Gemeindeschwestern, die bis heute in den Kirchengemeinden in Erinnerung sind, haben eine wertvolle Arbeit geleistet.

Heute gibt es diese Gemeindeschwestern nicht mehr. Die medizinische Versorgung übernehmen ambulante Pflegedienste, die ihre Tätigkeiten im Minutentakt abrechnen müssen und von einem Patienten zum nächsten eilen. Der Mensch bleibt auf der Strecke, sowohl auf Seiten des Gepflegten als auch auf Seiten der Pflegenden.

Wir verwahren in unserem Archiv 7000 Schwesternakten, die aus dem Leben der Gemeindeschwestern berichten. Diese Berichte wollen wir für die Zukunft sorgfältig aufbereiten und zugänglich machen.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende oder einer Sammlung bei einem Geburtstag oder einem Jubiläum, damit das Leben der Gemeindeschwestern nicht in Vergessenheit gerät.

„Die Stiftung dient einer Stärkung der ,,Kultur des Helfens“ gerade angesichts zunehmender Differenzierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich und wachsender Spannung zwischen Fachlichkeit und Ökonomie, zwischen medizinischen Möglichkeiten und wirtschaftlichen Grenzen, zwischen politischen Steuerungsmechanismen und Erwartungen des Einzelnen, zwischen dem Machbaren und dem Verantwortbaren.“ (Satzung der Fliedner Kulturstiftung)

Unser Spendenflyer als PDF >

Die Fliedner-Kulturstiftung fördert die wissenschaftliche Forschung zur Geschichte des sozialen Protestantismus durch eigene Forschungsprojekte und durch die Erschließung des wertvollen Buch- und Archivbestandes.
Ein großer Leseraum, in dem sich auch die Kataloge befinden, bietet Platz und Ruhe für Ihre Arbeit. Freundliche und versierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie und stellen Ihnen nach vorheriger Anfrage auch einen Apparat geeigneter Literatur und anderer Medien zusammen.

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte waren beispielsweise:

Die Kaiserswerther Diakonie im 2. Weltkrieg – ein Schülerprojekt

Bericht über ein Schülerprojekt der Fliedner-Kulturstiftung zum Thema: „Die Kaiserswerther Diakonie im 2. Weltkrieg“ im Rahmen des Wettbewerbs „Archiv und Jugend“ der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe 2007 (Erstveröffentlichung: Aus evangelischen Archiven Nr. 8, 2008).
Den Bericht von Annett Büttner M.A., und einen Presseartikel finden Sie hier.

Die Mutterhausdiakonie als Internationales Netzwerk

Im Bereich der Diakonie gibt es durch die Kaiserswerther Generalkonferenz seit nunmehr 175 Jahren eine strukturierte internationale Vernetzung. Dieses Netzwerk wurde von Theodor Fliedner gegründet.
Die Archivarin der Fliedner-Kulturstiftung, Dr. Annett Büttner M.A., hat dazu einen ausführlichen Aufsatz geschrieben, den Sie hier finden. Er wurde zuerst veröffentlicht in: Ariadne, Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte Nr. 49, 2006.

 

Fliedner-Edition

Ein aktuelles Forschungsprojekt ist die Herausgabe ausgewählter Werke Theodor Fliedners. Eine solche Studienausgabe ist ein zentrales Desiderat der Forschung, denn viele Schriften Theodor Fliedners liegen nur als Manuskript vor.
Neben der gut zugänglichen Denkschrift „Die Diakonie und den Diakonat betreffend“ liegt von der Kollektenreise nur der erste Band gedruckt vor. Viele weitere wichtige Schriften Fliedners finden sich verstreut z.B. im "Armen- und Krankenfreund"; all das genügt aber kaum wissenschaftlichen Ansprüchen. Deswegen befürwortet auch der Wissenschaftliche Beirat der Fliedner-Kulturstiftung die Herausgabe einer Sammlung ausgewählter Werke Theodor Fliedners.
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Ute Gause, Ruhr-Universität Bochum. Ein Antragsverfahren läuft.

Die Fliedner-Kulturstiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das geistige und kulturelle Erbe der Diakonissenmutterhäuser und ihrer Nachfolgeinrichtungen in der evangelischen Welt zu sammeln und zu bewahren. Damit trägt die Kulturstiftung zu einer aktuellen Profilbildung der „Diakonie in Gemeinschaft" bei. Zu ihren Aktivitäten gehören die Beratung und Begleitung von Forschungsprojekten in Bibliothek und Archiv, die Organisation von wissenschaftlichen Kolloquien, aber auch die Präsentation von Anschauungsobjekten im „Pflegemuseum Kaiserswerth". Das Museum präsentiert die lange Tradition der Geschichte der Krankenpflege im 19. und 20. Jahrhundert.

Die Fachbibliothek mit ihren vielen Raritäten ist Forschungsbibliothek, wissenschaftliches Forschungsinstitut und -zentrum besonders für die Bereiche Pflegegeschichte, Pflegeforschung und weibliche Diakoniegeschichte sowie Geschichte des sozialen Protestantismus.
Sie fördert eine historisch orientierte Öffentlichkeitsarbeit. Die Bibliothek ist Dienstleister für Forscherinnen und Forscher nicht allein aus dem kirchlich-diakonischen Bereich.

Aufgebaut wurde die Fachbibliothek von dem Diakoniewissenschaftler Martin Gerhardt, der zwischen 1932 und 1937 in Kaiserswerth forschte und eine große Fliedner-Biografie schrieb. Seine Nachfolgerinnen waren die beiden Diakonissen Anna Sticker (1937-1969) und Ruth Felgentreff (1969-1995). Heute ist die Bibliothek Bestandteil der Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth.

Sie ist eine einzigartige Spezialbibliothek, die die Geschichte der weiblichen Diakonie sowie der vielen nationalen und internationalen Gründungen Theodor Fliedners in großer Geschlossenheit dokumentiert. Besonderer Sammelschwerpunkt sind dabei die Veröffentlichungen der Mutterhäuser des Kaiserswerther Verbandes und der Kaiserswerther Generalkonferenz.

Die Systematik der Fachbibliothek finden Sie hier.


Inhaltsverzeichnisse

Der alphabetische und der systematische Katalog sind in der Fliedner-Kuturstiftung einsehbar. Wir geben auch gerne auf Anfragen Auskunft über unsere Bestände. In Zukunft möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, direkt an dieser Stelle im Bibliothekskatalog recherchieren zu können.

Von den grundlegenden Zeitschriften zur Mutterhausdiakonie liegen mittlerweile ausführliche Inhaltsverzeichnisse vor.

Dies betrifft u.a. folgende Zeitschriften

Unterkategorien