Schon Theodor Fliedner wusste, dass man ohne Geld die Gesellschaft nicht verändern kann. Er war ein gottesfürchtiger Mann mit dem Talent für kluge Investitionen und er war ein genialer Organisator. Auch diesem Erbe fühlen wir uns verpflichtet.

Mit unserer Kulturstiftung schaffen wir Orte der Forschung, der Vermittlung und der Bewahrung von sozialen und christlichen Werten im Sinne Fliedners. Und wir nehmen Einfluss auf aktuelle Entwicklungen der Pflege.

Dazu investieren wir die vorhandenen Mittel umsichtig und effektiv.

Wir wollen die Kulturstiftung dauerhaft ausbauen, um langfristig die Projekte rund um Archiv, Bibliothek und Museum zu sichern. Es soll vielen Menschen ermöglicht werden, bei uns Einblick in seltene Dokumente zu nehmen und im Museum mehr über die Historie der Pflege zu erfahren. Wir möchten dazu anregen, uns Dokumente zum Bewahren und Erhalten zu überlassen.

Der künstlerische Nachlass von Prof. Wolff kam im Jahr 2003 als Zustiftung zur Fliedner-Kulturstiftung. Er umfasst neben einigen persönlichen Unterlagen und Fotos, Akten über seine gesamte berufliche und künstlerische Tätigkeit.

Zimmer Kurt Wolff Zimmer Kurt Wolff

Dazu gehören u.a. Dokumente über seine Tätigkeit für die Paramentenwerkstatt, zahlreiche grafische Arbeiten und von Kurt Wolff verfasste oder gestaltete Bücher, Kalender und Postkarten. Die Paramentenentwürfe selbst befinden sich noch in der Kaiserswerther Werkstatt, da sie für den laufenden Betrieb benötigt werden.

 

Wer war Kurt Wolff?

Prof. Kurt Wolff (1916-2003), der langjährige künstlerische Leiter der Kaiserswerther Werkstatt für Textile Objekte und Paramentik, stammte aus einem christlichen Elternhaus in Barmen. Er Prof. Kurt Wolffabsolvierte zunächst eine Lehre als Buchhändler bei Emil Müller in Wuppertal. Am 2. Weltkrieg nahm er als Soldat teil. Bereits vorher hat er sich autodidaktisch mit der Schriftgestaltung beschäftigt und insbesondere bei dem damals führenden Kalligraphen und Paramentiker Rudolf Koch Anregungen gefunden. Seit 1945 arbeitete er als selbständiger Grafiker und nahm als Gasthörer an einem Theologiestudium teil. Der Kaiserswerther Diakonie war er seit 1946 verbunden. Nachdem er zunächst einigen Schwestern Schönschriftunterricht gegeben hatte, übernahm er 1949 für mehr als 40 Jahre die Leitung der Paramentenwerkstatt. Textile Wandbehänge und Altardecken von Kurt Wolff sind in vielen Kirchenräumen der Evangelischen Kirche im Rheinland und darüber hinaus zu finden.

1970 wurde er als Professor für Schrift und Typographie an die Fachhochschule Düsseldorf berufen.

Darüber hinaus gab es den Kurt Wolff der Worte. Der ordinierte Predigthelfer war ein über das Rheinland hinaus bekannter Autor von Verkündigungssendungen, Rundfunkpredigten und etlichen Büchern, die im Verlag Emil Müller Wuppertal und im Neukirchner Verlag erschienen sind.

Die Benutzung des Nachlasses richtet sich nach den Bestimmungen der Benutzerordnung der Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth.
> Findbuch Nachlass Kurt Wolff

 

Kurt Wolff Raum

Ein eigener Ausstellungsraum informiert über Leben und Werk von Prof. Kurt Wolff. Neben einer großen Sammlung von Paramenten werden in dem Raum auch Beispiele seiner grafischen Arbeit präsentiert.

Es gibt Werte, die kann man nicht kaufen! Dies wusste schon Theodor Fliedner. Er wusste aber auch, dass man ohne Geld die Gesellschaft nicht verändern kann. Fliedner war ein gottesfürchtiger Mann mit dem Talent für kluge Investitionen. Auch diesem Erbe fühlen wir uns verpflichtet.

Mit unserer Kulturstiftung schaffen wir einen Ort der Forschung und der Vermittlung von sozialen und christlichen Werten. Gleichzeitig erhalten wir die Dokumente und Gegenstände, die in den vielen Jahrzehnten entstanden sind.

Wir möchten die Stiftung dauerhaft ausbauen, um langfristig die Projekte rund um Archiv, Bibliothek und Museum zu sichern.

Die Fliedner-Kulturstiftung sucht daher Personen und Institutionen, die bereit sind, sich für die Werte und Normen der Diakonie zu engagieren und die Interesse daran haben, Vermögen oder Sachwerte dauerhaft in die Stiftung einzubringen.

Darüber informieren wir Sie im persönlichen Gespräch gerne. Wenden Sie sich dafür an den Vorstand der Fliedner-Kulturstiftung, Dr. Norbert Friedrich.

Es gibt bisher eine Zustiftung. Sie umfasst das Werk des Grafikers Kurt Wolff.

 

Sie haben eine wertvolle Sammlung von historischen Pflegeutensilien? Sie besitzen interessante Pflegebücher und wissen nicht, wohin damit? Sie wollen Ihren schriftlichen Nachlass aus dem Bereich der Diakonie und/oder der Krankenpflege dauerhaft bewahren? Daran sind wir interessiert. Sprechen Sie uns an!

Die Fliedner-Kulturstiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das geistige und kulturelle Erbe der Diakonissenmutterhäuser und ihrer Nachfolgeinrichtungen in der evangelischen Welt zu sammeln und zu bewahren.

Das Pflegemuseum Kaiserswerth beginnt wieder mit einem eingeschränkten Betrieb.

Ab dem 2. Juni empfangen wir jeden Dienstag wieder Einzelbesucher.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Es können maximal 10 Besucherinnen oder Besucher zur gleichen im Museum sein. Ohne Maske dürfen Sie nicht ins Museum. Gruppenbesuche sind noch nicht möglich.

Bitte beachten Sie auch unsere