Die Fliedner-Kulturstiftung wurde im Jahr 2002 als rechtlich selbstständige Stiftung gegründet. Zuvor waren Archiv, Bibliothek und Museum Teil der Kaiserswerther Diakonie.
Gründungsstifter sind der Kaiserswerther Verband und die Kaiserswerther Diakonie.
Zustiftungen sind möglich und erwünscht.


Bewahren - Erforschen - Gestalten

Die Fliedner-Kulturstiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das geistige und kulturelle Erbe der durch Theodor und Friederike Fliedner geprägten Diakonissenmutterhäuser und ihrer Nachfolgeeinrichtungen zu sammeln und zu bewahren.
In der Satzung ist der Zweck der Stiftung umfassend beschrieben:
"Die Fliedner-Kulturstiftung dient der Sicherung der geistigen, theologischen und historischen Werte einer gelebten Nächstenliebe, wie sie für die Einrichtungen bis heute lebendig sind. Die Stiftung dient der Fortführung der seitdem an historischem Ort in Kaiserswerth für Forschung und Bildung geleisteten Arbeit, gerade auch hinsichtlich der Auswirkungen des in erster Linie von Frauen getragenen diakonisch bestimmten Dienstes in Theologie, Sozialwissenschaft, Pädagogik und Medizin. Die Stiftung dient der Stärkung der „Kultur des Helfens“ gerade angesichts zunehmender Differenzierungen im Sozial- und Gesundheitsbereich und wachsender Spannung zwischen Fachlichkeit und Ökonomie, zwischen dem Machbaren und dem Verantwortbaren."
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Die Fliedner-Kulturstiftung umfasst drei Bereiche:

Archiv

Das Archiv enthält verschiedene Beständen, seltene Bilder, Porträts und Sachgegenstände für Veröffentlichungen oder Ausstellungen. Es bewahrt das Erbe der Mutterhausdiakonie und stellt es für das kulturelle Gedächtnis bereit.
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Fachbibliothek

Die Bibliothek mit vielen Raritäten ist Forschungsbibliothek, wissenschaftliches Forschungsinstitut und -zentrum besonders für die Bereiche Pflegegeschichte, Pflegeforschung und weibliche Diakoniegeschichte. Sie fördert historisch orientierte Öffentlichkeitsarbeit. Die Fachbibliothek ist Dienstleister für Forscherinnen und Forscher nicht allein aus dem kirchlich-diakonischen Bereich.
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Museum

Das Pflegemuseum Kaiserswerth ist eingerichtet im denkmalgeschützten, ehemaligen Diakonissenkrankenhaus „Tabea“ auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie. Der Gang durch dieses erste deutsche Pflegemuseum stellt die Arbeit der Diakonissen, die Werte und Normen der Krankenpflege in den biografischen und historischen Kontext des 19., 20. und des noch jungen 21. Jahrhunderts. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Pflege und des Helfens sowie deren Weiterentwicklung zur modernen Pflegewissenschaft auf anschauliche Weise und leistet damit einen Beitrag zur Debatte um die Zukunft des Gesundheitswesens und der Pflege.
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Das Pflegemuseum Kaiserswerth beginnt wieder mit einem eingeschränkten Betrieb.

Ab dem 2. Juni empfangen wir jeden Dienstag wieder Einzelbesucher.

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Es können maximal 10 Besucherinnen oder Besucher zur gleichen im Museum sein. Ohne Maske dürfen Sie nicht ins Museum. Gruppenbesuche sind noch nicht möglich.

Bitte beachten Sie auch unsere